Sport Depression 3 - blog post

Depressionen? Mit Sport zurück ins Leben!

Sport wirft deine Glückshormonfabrik an!

Möchtest du dich frei machen von depressiven Beschwerden? Möchtest du dich wieder energiegeladen fühlen und wieder gut schlafen können? Dann bist du hier genau richtig!

In diesem Artikel erfährst du,  wie und warum du mit Sport Depressionen mindern kannst. Obwohl eine Depression eine ernstzunehmende Erkrankung darstellt, gibt es dank guter Studienlage einige eindeutige Empfehlungen, mit denen du die Symptome erfolgreich reduzieren kannst. Eine dieser Empfehlungen lautet: Treibe Sport! Lass dein Herz so richtig pumpen und fülle deine Zellen mit Sauerstoff!

„Ich sage dir nicht, dass es leicht wird. Ich sage dir, dass es sich lohnen wird.“

Art William, amerikanischer Geschäftsmann

Sport vertreibt negative Gedanken und macht glücklich!

Mittlerweile ist erwiesen, dass Sport glücklich macht und Depressionen mindert. Die Endorphinausschüttung führt zu Glücksgefühlen. Die verstärkte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung während des Sports verbessert nachweislich die kognitiven Fähigkeiten (Gehirnleistung). Also zwei Schnippchen mit einem Schlag!

Wenn du mehr über die Hintergründe und Wirkungsweisen erfahren möchtest, lies hier weiter.

Da bei Depressionen meistens auch der Antrieb vermindert ist, musst du dich eventuell austricksen, um dich zu mehr Bewegung zu motivieren.

5 Motivations-Tipps

Bild von Jessica Wood auf Pixabay

1. Verabrede dich! 

 

Finde einen Partner, mit dem du dich regelmäßig zum Laufen, Radfahren oder Schwimmen verabreden kannst. Das erhöht dein Pflichtgefühl. Und ja, such dir keinen Partner, der genauso viele Ausreden findet wie dein innerer Schweinehund 😉

2. Nimm deine Sportsachen mit! 

Du kennst das bestimmt, du kommst erledigt von der Arbeit zurück und siehst dein Sofa. Sehnsüchtig wartet es dort im Wohnzimmer auf dich. Gemütliche Kissen, eine warme Decke. „Ach ja, ein paar Minütchen könnte ich mich ja noch ablegen, bevor ich rausgehe“, sagt dein innerer Schweinehund. „Nachher ist auch noch schönes Wetter.“ Und schwubs, hat dich dein Sofa verschluckt!

Da Sofas unglaublich starke Anziehungskraft auf alle Arten von Hunden haben, nimmst du deine Sportsachen besser mit zur Arbeit. Zieh dich dort um und starte direkt von dort. Vielleicht mag ja ein Arbeitskollege oder Kollegin mitgehen oder kennt sogar schon eine schöne Strecke.

3. Konzentriere dich auf den Moment! 

Vom Gedanken an Sport bis zur tatsächlichen Umsetzung vergeht einige Zeit: Du bist gerade dabei, deinen PC bei der Arbeit herunterzufahren, packst deine Sachen zusammen und gähnst erst mal ausgiebig. Und schon ist es passiert, dein Schweinehund hat sich doch glatt mitten auf deinen Schoß geschmissen und sich so richtig schön eingelümmelt. „Jetzt gleich Sport? Auf gar keinen Fall. Ich streike, aber sowas von! Ich hab erst mal Hunger und müde bin ich auch!“ 

Kommt also der Gedanke an Sport auf, halte diesen fest und gehe sofort zur Umsetzung. Steht also schon mal auf, wenn du beschlossen hast, deine Arbeit zu beenden. Konzentriere dich darauf, wie du deine Sachen packst: fühle den Stoff deiner Tasche in den Händen, hör die Geräusche im Büro, fühle deine Schritte. 

Am besten hast du deine Sporttasche mit ins Büro genommen. So kannst du dich jetzt z.B. auf der Toilette umziehen. Geh also schnurstracks dorthin, auch wenn dein Hundilein bereits anfängt lautstark zu jaulen. Konzentriere dich darauf, wie du deine Sportschuhe anziehst, die Schnürsenkel bindest und deine Jacke anziehst. Konzentriere dich mithilfe deiner fünf Sinne auf den jetzigen Moment: was hörst, fühlst, siehst, schmeckst und riechst du? Die Einwände deines Schweinehundes setzt du am besten auf ein paar dicke Wolken und bläst sie mit dicken Pustebacken dahin wo der Pfeffer wächst. Lenke deine Aufmerksamkeit bewusst zurück auf das, was du gerade tust. 

Hast du dann erst einmal deine Sachen im Auto verstaut und die ersten Schritte in Richtung Natur gemacht, hat sich dein Schweinehund bereits schmollend in eine Ecke verkrochen. Der kommt so schnell nicht mehr zurück. Und du kannst ungehindert die Bewegung, die Sonne und Natur genießen.

4. Erinnere dich an das angenehme Gefühl während und nach dem Sport! 

Sicherlich hast du schon einmal erlebt, wie lebendig und kraftvoll du dich während einer tollen Radtour oder einer Bergtour gefühlt hast. Um so richtig in deine Erinnerung einzutauchen, hol dir das Bild her. 

Erinnere dich beispielsweise, wie du im Sommer durch den kühlen Wald gelaufen bist. Die Vögel haben gezwitschert, ein leichter Wind ist dir durch die Haare geweht. Die Sonne fiel durch die Baumwipfel und brachte das satte Grün zum leuchten. Vielleicht kannst du jetzt wieder fühlen, wie deine Beinmuskeln leicht brennen und dir der Schweiß aus den Poren läuft. Und du kannst das Gefühl von Kraft in deinem Körper und die innere Leichtigkeit fühlen. Vielleicht huscht ein kleines Lächeln über dein Gesicht. Lass das Gefühl von Stolz in dir immer größer werden. Erinnere dich auch daran, wie angenehm entspannt du dich nach dem Sport fühlst. 

5. Wähle eine Sportart, die dir gefällt! 

Fertige dir eine Liste mit Sportarten an, die du magst oder die du gerne einmal ausprobieren möchtest. Das hilft dir dabei, dich leichter entscheiden zu können, was du heute unternehmen möchtest. Willst du etwas Neues ausprobieren, dann bereite schon morgens vor der Arbeit alles dafür vor, was du dazu benötigst. So kannst du bereist vorab dafür sorgen, dass dich nichts davon abhalten kann. 

Etwas Neues auszuprobieren weckt übrigens neue Interessen und aktiviert dein Gehirn! Beides sind unschlagbare Argumente dafür, mehr Abwechslung in dein Leben zu bringen.

Tip: Probleme lassen sich während des Sports besser lösen, als beim Nachdenken auf dem Sofa. Durch die verstärkte Gehirnaktivität verbessert sich nämlich auch deine Problemlösefähigkeit. Die Endorphinausschüttung sorgt zusätzlich für gute Stimmung. Dadurch leidest du weniger unter negative Denkschleifen. Du hörst auf zu grübeln und fängst an, Lösungen zu entwickeln. Also los geht’s!

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