Sport macht gute Laune!

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Sicherlich hast du schon davon gehört, dass du durch sportliche Aktivität deine Stimmung verbessern kannst. Doch was genau passiert da eigentlich in unserem Körper? Weshalb fühlen wir uns dabei so gut? In diesem Artikel erklären wir dir, weshalb Sport gute Laune macht!

Sport erhöht die Endorphin-Ausschüttung

Endorphine zünden ein Feuerwerk in unserem Gehirn

Treiben wir Sport, so beginnt unser Körper nach einiger Zeit, Endorphine in unserem Gehirn auszuschütten. Das Hormon dient in diesem Zusammenhang der Schmerzlinderung. Auf diese Weise spüren wir die Belastung der Muskeln, Sehen und Bänder weniger. Außerdem wird durch das Hormon die Regeneration unterstützt. Aus diesem Grund wirken die Endorphine auch noch, nachdem wir die sportliche Aktivität längst beendet haben. Eine weitere Wirkweise dieses Hormons ist ein Glücksgefühl, das einem „High-Gefühl“ ähnelt.

Besonders Menschen, die ausgiebig joggen, kennen dieses Gefühl als „Runners-High“. Es ist mittlerweile gut untersucht. Messungen an der Technischen Universität München haben ergeben, dass die Endorphin-Konzentration im Blut schon nach einer Stunde langsamen Laufens erhöht ist. Das bedeutet: du musst keinen Marathon laufen, um dich so richtig gut zu fühlen. Intensiver und schneller erreichst du das Jogger-Glück allerdings, wenn du schneller läufst. 

Glücklicherweise erreichst du dieses Hochgefühl nicht nur beim Joggen, sondern auch bei zahlreichen anderen Sportarten. Entscheidend ist lediglich, dass dein Stoffwechsel so richtig in Wallung gerät und du dich auspowerst.

Ein Boost für das Selbstbewusstsein

Sportliche Höchstleistungen führen zu mehr Selbstbewusstsein

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Fordere dich heraus und sei stolz auf dich, wenn du deine Ziele erreichst!

Besonders mit Sportarten, bei denen du schnell Leistungssteigerungen messen kannst, wird die Motivation dranzubleiben gestärkt und gleichzeitig erhält dein Selbstbewusstsein einen extra Boost. Beim Joggen, Radfahren oder Schwimmen beispielsweise kannst du schnell eine Steigerung deiner Leistung erreichen. So kannst du mit kleinen Herausforderungen dein Selbstwertgefühl effektiv steigern.

Sport hält dein Gehirn fit, jung und flexibel

Tatsächlich brauchst du zum Joggen nicht nur deine Muskulatur, Bänder und Sehnen, sondern auch deine grauen Zellen. Diese steuern nicht nur deine Bewegungsabläufe, sondern nehmen auch deine Umgebung und die Anforderungen im Gelände wahr. Dein Gehirn sorgt dafür, dass alle Informationen, die über die Wahrnehmungssensoren in die Zentrale einlaufen, verarbeitet und entsprechend ihrer Wichtigkeit bewertet werden.

Nimmst du beispielsweise einen großen Stein in der Mitte eines Waldweges wahr, wird diese Information als wichtig beurteilt und entsprechende Befehle an deinen Bewegungsapparat gesendet, die dich sicher über oder um den Stein herum navigieren. Außerdem nimmst du auch über andere Sinneskanal ständig Informationen wahr: beispielsweise hörst du Vögelgezwitscher oder ein Knacken im Wald. Über deine Haut nimmst du die Außentemperatur wahr und kannst auf dieser Grundlage entscheiden, ob du dir eine Jacke anziehst. Du siehst also, dein Gehirn läuft während des Sporttreibens auf Hochtouren.

Dein Gehirn läuft beim Sport auf Hochtouren

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Aufgrund der vermehrten Aktivierung des Gehirns und der verstärkten Sauerstoff- und Nährstoffversorgung verbessert sich die Gehirnleistung nachhaltig. Forscher der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf fanden beispielsweise heraus, dass dich die Gedächtnisleistung junger Erwachsener bereits nach wenigen Wochen regelmäßigem Joggen verbessert.

Auch die Problemlösefähigkeit verbessert sich durch Bewegung deutlich. Das konnte eine Studie der schottischen Universität Dundee zeigen. Eine weitere Auswirkung auf die Stimmung liegt in der vielfältigen Nutzung verschiedener Hirnareale, denn das Verarbeiten von Informationen in verschiedenen Teilen des Gehirns führt nachweislich zu mehr Zufriedenheit im Leben.

Diesen Effekt kannst du verstärken, indem du immer wieder neue Wege erkundest oder auch verschiedene Sportarten ausübst. Abwechslung macht das Gehirn glücklich!

Sport fordert Flexibilität und Aktivität deines Gehirns. Das macht glücklich und hält dich fit und jung. Verstärke diesen Effekt, in dem du beim Sport auf Abwechslung achtest: Erkunde neue Wege und wechsle ab zwischen Laufen, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Yoga und Wandern. Tu, was dir gefällt!

Sport reduziert depressive Symptome

Eine Studie des Universitätsinstituts für Sportmedizin in Salzburg konnte nun nachweisen, was längst vermutet wurde: Sport hilft gegen Depressionen. Eine Gruppe von Menschen, die an einer depressiven Störung erkrankt waren und bereits einen Suizidversuch unternommen hatten, unternahmen neun Wochen lang regelmäßig Wanderungen mit Betreuern, die sie ermunterten und unterstützten. Das Ergebnis: Nach den neun Wochen gaben die Teilnehmer an, sich deutlich weniger niedergestimmt und hoffnungslos zu fühlen als davor.

Verabrede dich mit Freunden oder Kollegen zum Laufen, Walken oder Wandern. Genieße dabei die gemeinsame Zeit und die Natur!

Um dich zum Laufen oder Radeln motivieren zu können, ist es von Vorteil, dich mit Freunden oder Kollegen zu verabreden. So kannst du die Antriebsminderung überwinden und der Depression ein Schnippchen schlagen!

Lies hier weiter, um weitere hilfreiche Tips zu erhalten, wie du erfolgreich zum Sport motivieren und dich dadurch von depressiven Symptomen befreien kannst!

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